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Danke, Essen!

Es macht Spaß, für Euch zu spielen, liebe Essener!

Einen Auftritt bei Essen.Original bereitet unser Orchester immer, so auch in diesem Jahr,  mit besonderer Akribie vor. Schließlich ist es ein gut funktionierendes Festival mit viel Publikum und zudem für uns eine besondere Ehre, direkt vor den Essener Philharmonikern auftreten zu dürfen. Zur Ehre kommt noch der Nutzen, den wir aus diesem Termin ziehen, denn viele Zuhörer entern schon früh den Kennedyplatz, um eine gute Position für das Konzert der Profis zu ergattern und so spielten wir bisher vor sich im Laufe unserer Auftritte stetig füllenden Reihen.

In diesem Jahr aber war alles anders, denn schon zu Beginn unseres Konzertes waren die Ränge fast voll besetzt. Es hat sich demnach herum gesprochen, dass das Symphonische Blasorchester ein hörenswertes Programm zu bieten hat.

Die gute Vorbereitung lohnt sich also. Richtige Töne und individuelle Übungseinheiten jedes einzelnen Musikers müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Programmauswahl und -reihenfolge bedürfen  der sorgfältigen Abwägung. Ein Open-air-Konzert birgt seine Tücken und so sind Stücke mit leisen Passagen eher zu vermeiden, allzu Dramatisches passt nicht zum Bier,  allzu Ungewohntes lässt das Würstchen im Halse stecken bleiben. Der Mensch freut sich über Bekanntes und will zwischendurch auch mal mit dem Nachbarn ein Wort wechseln dürfen. 

Dies alles haben wir hingekriegt: Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten, die durch einen Kaltstart bei ungewohnter Akustik zu erklären sind und von Desar souverän gerettet wurden,  lief alles bestens. Spielfreude und der gemeinsame Wunsch das Publikum mitzunehmen waren eine ganze Stunde lang zu spüren und nach langanhaltendem Applaus kamen unsere Zuhörer auch endlich zur ein Jahr lang aufbewahrten Zugabe, die wir wegen des straffen Festivalzeitplans im letzten Jahr nicht hatten geben können: El Cumbanchero! Undenkbar eigentlich, dieses Stück ohne Tito mit seinem lateinamerikanischen Originaltemperament aufzuführen, aber Matthias, unser Schlagwerker, hat alles gegeben und dem Cumbanchero die Ehre erwiesen.

Auf ein Neues hoffentlich im nächsten Jahr!